TATORT: Das schwarze Grab
Saar - TATORT für ARD
im Auftrag des SR / ASKANIA MEDIA
unter Verwendung von Motiven des gleichnamigen Roman von Martin Conrath
Erstausstrahlung: 14. September 2008 um 20:15 Uhr / ARD
Trailer unter: www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/915600
Regie: Gregor Schnitzler
Produktion: Askania Media: Martin Hoffmann
Redaktion SR: Dr. Inge Plettenberg
mit Maximilian Brückner, Gregor Weber, Urs Fabian Winiger, Hartmut Volle, Lale Yavas, Alice Hoffmann;
Tobias Oertel, Adrian Topol, Christian Koerner, Dirk Borchardt, Lutz Blochberger, Rainer Reiners, Ulrike Prager, Marc Hetterle, Gotthard Lange, Bruno F. Apitz, Philipp Langenegger, Thomas Bestvater, Holgar Hauer, Anja Lechle, Hannah Lütje, Lucia Schlör, Prodromos Antoniadis
Im Kopf der tot aufgefundenen jungen Bergmannsfrau Wiebke steckt ein Eisen - Teil des traditionellen Bergmannswerkzeugs. Eine Mordwaffe passend zum Millieu, das Kommisar Franz Kappl nun zum ersten Mal hautnah erlebt. Als während eines Festaktes unter Tage zur Schließung der letzten saarländischen Grube eine Explosion alle Zu- und Ausgänge verschüttet, ist Kappl unter den Gästen. In dieser bedrohlichen Situation wird ein Politiker tot aufgefunden. Kappl beginnt 1200 Meter unter der Erde seine Ermittlungen. Während seine Kollegen über Tage dem Manne nachjagen, der sich des Mordes an Wiebke verdächtig gemacht hat, zieht sich der Einsatz der Rettung der unter Tage verschütteten Festversammlung länger hin als geplant. Langsam wird die Luft knapp und es stellt sich heraus, daß Mord und Explosion zusammenhängen...
Kamera: Charles Finkbeiner, Kamera-Ass: Esther Dittmann
Producer: Peter Lohner, Prod.-Ltg.: Rudi Scheerer
Ausstattung: Andreas Schmid, Komponist: Manu Kurz
Kostüm: Ivana Milos, Maske: Katja Weyand, Aniko Kamchen
Ton: Christian Wegner
Filmgeschäftsführung: Angie Kotschisch
Licht: Volker Rendschmidt, Schnitt: Ollie Lanvermann
2. Kamera: Andreas Gockel, Kamera-Ass-2.Kamera: Peter Sebera
Regie-Ass.: Sibylle Illner, Prod.-Ass.: Karin Petersdorf, Script-Contiuity: Alexandra Losch
Aufnahmeltg.: Carsten Kley, Set-Aufnahmeltg.: Claude Louis
Baubühne: Barry Drake, Drehbühne: Ralph Dommisch
Aussenrequisite: Elke Grundig, Innenrequisite: Bianca Fritsch
Bühnenmaler: Felix Manchon, Theaterplastik: Prädikat Objekt Ali Brambilla
Casting: Simone Bär, Komparserie: Hubert G. Flachhuber
Presse Peter Meyer / Reiner Buhl
Stunts: Stuntteam Mac Steinmeier
SfX: Pyrotechnik Roland Tropp, VfX: Fritz Stoiber Prod.
BLICKPUNKT:FILM: Ein packender "Tatort", der die Vorzüge des Schauplatzes perfekt nutzt. Der bedrohte Bergbau und die Wetterschäden bilden einen vorzüglichen Handlungsrahmen. Die parallel über und unter Tage verlaufenden Ermittlungen steigern die Spannung, zumal Schnitzler das bange Warten in bester Thrillermanier inszeniert.
DER SPIEGEL: Man merkt dem Krimi große Anstrengung, auch Überanstrengung an, möglichst vieles in einer Sendung zu bieten: spannende Tätersuche, Untertagedramatik, Unterweisung in Bergmannskameradschaft. Und dazu den Auftrag, als eine Standortverpflichtung, zu keiner Zeit das allgegenwärtige Gefühl der Trauer über den Tod der Zechen zu vergessen. Das ist sehr ehrenwert, aber etwas zu viel. Bis in den Olymp der "Tatort"-Kultur kommt dieser TV-Steiger deshalb nicht. Trotzdem ziemlich weit.

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